Inselzauber

Samstag, 27. Juli 2013

Tequilla, Jack Daniels und Bier werden..........

...... definitiv keine Freunde.
Und schon garnicht im Körper meines Pubertiers.

Ganz schön komisch, dass wir unseren Sohn heute Nacht von der 18. Geburtstagsfeier seiner besten Freundin nicht alleine abgeholt haben.
Er brachte den Freund "Alkohol" mit.

Neben der Tatsache dass er vor und bei der Autofahrt permanent nach Villeroy & Boch gerufen hat, war es für mich eine echte Grenzerfahrung. Zuschauen zu müssen wie das eigene Kind sich zum ersten Mal abgeschossen hat. Nichts machen zu können (neben den Gedanken ob er vielleicht einen Arzt braucht) aber auch kein Mitleid zu haben, finde ich sehr schwer.

Nun gut, der Pegel senkt sich langsam, das Brett dreht sich nur noch mit 1000 Umdrehungen (statt heute Nacht mit 5000) und Sohn schämt sich in Grund und Boden.

Dass auch das zu Pubertät und Großwerden gehören kann, hatte ich irgendwie nicht realisiert.

Namaste Kirsten

P.S. Einen Hortplatz habe ich noch immer nicht. Aber was rege ich mich auch auf, es sind ja noch volle 3 Wochen Zeit (Ironiemodus aus!!!)

Kommentare:

Kirstin Wrage hat gesagt…

Ohweh, meine liebste Kirsten... wie ich mit dir fühle. Mein Großer hatte sich ja an seiner Konfirmation "abgeschossen" und ich habe halbstündlich seinen Schlaf kontrolliert vor lauter Sorge und Hilflosigkeit. Nein, ich möchte nicht sagen, dass Pubertiere eben auch diese Erfahrung machen müssen. Müssen sie nämlich nicht, kommt aber eben vor...
Und jetzt bin ich lieber mal ganz still. Ich war gestern mit zwei liebsten Freundinnen feiern und bin heute ebenfalls ein kleines bisschen indisponiert *räusper*
Drück' dich ganz lieb,
deine Kirstin

Sonja hat gesagt…

Autsch. Dann hoffen wir mal, dass das Schämen in Grund und Boden nachhaltig genug ist, um weitere dieser extremen Vorfälle zu verhindern. Ein Schlückchen - ok, aber wenn man wirklich erst mal den Arzt braucht ... bloß nicht.

Mit dem Hortplatz das ist echt Schei*e. Hätte gerne einen ganz tollen und hilfreichen Tipp für Dich - aber leider ... der Mangel an Plan-B ist mir nicht ganz unbekannt. Trotzdem drücke ich Dir weiter die Daumen!

Ich wünsche Dir und Deinen Lieben ein sonniges Wochenende und dem Pubertier alles Gute (Wasser pur ist bei dem Wetter eh viel besser!) ;0),
Sonja

Marita hat gesagt…

Ohhh jee Du Arme, das auch noch. An mir ging der Kelch GsD bei beiden Söhnen vorbei. Da beide ganz genau wissen, das ich Alkohol in jeglicher Form ablehne und strikt verweigere und auch kein Mitleid mit Alkoholisierten Menschen habe, sind sie mir sicher nicht zu nahe gekommen. Aber beide haben sich auch sehr bedacht gehalten, sie wollten nie und nimmer ihren teuer erstandenen Führerschein aufs Spiel setzen. Noch heute ist das so, beide trinken so gut wie nichts :-)
Er hat bestimmt was daraus gelernt, das nächste Mal ist das Mass bestimmt ein bisschen niedriger angesetzt.

LG Marita

Anna Purna hat gesagt…

Das habe ich mit 18 auch einmal gemacht. Sogar sehr bewusst, da ich sehr neugierig war. Ich wollte wissen warum Erwachsene sich immer wieder betrinken. Vorallem mit Wein, den ich nicht mochte. Danach schämte ich mich auch in Grund und Boden und rührte seither keinen Wein mehr an. Seither kann ich es noch weniger verstehen warum Leute sich immer wieder betrinken obwohl sie wissen, dass es ihnen am nächsten Tag miserabel geht...

Elkes Kreatives Spinnstübchen hat gesagt…

Ja - so isses manchmal... Man kann es nicht verhindern. Wenn man es verbietet, dann tun sie es erst Recht... Aber so schnell wird das nicht mehr passieren. Aber von Zeit zu Zeit mal ein Gläschen ist doch völlig ok.
Liebe Grüße
Elke

gretel hat gesagt…

Das sind wohl Dinge, die Mama nicht braucht. Aber vielleicht muss man als Sohn am 18. mal Dinge tun, die Mama nicht braucht...und so lange es eine Ausnahme bleibt.
Ach Mensch, dass sind schwierigen Zeiten zwischen den Generationen, macht mir auch ein wenig Panik, man steht manchmal wieder so hilflos da wie damals, als Baby gerade "Hallo" sagte.
Ich wünsch dir noch eine große Portion Glück für den Hortplatz!!!!! lg