Inselzauber

Mittwoch, 1. Februar 2012

Loslassen und Halt geben.....

...... konsequent sein und doch liebhaben
.......mich abgrenzen und doch Verständnis haben

Mein Gott ist erwachsenwerden so schwierig. Nicht nur für meine Kinder, die sich sicherlich in ihrem Körper, in der schnellen Welt und mit ihrem Verhalten nicht immer wohl fühlen.
Aber auch für den alten Mann und mich, in dem Bewusstsein, dass die Kinder für sich selbst verantwortlich sind. Irgendwann ist die Möglichkeit des Lenkens so eingeschränkt ist, dass man offenen Auges zusehen muss wie sie sich selbst schaden könnten.
Es ist Schmerz, Wehmut und Trauer und doch die Erkenntnis, dass ich wieder neue Freiheiten gewinnen werde.
Ich fühle mich ebenso im Umbruch wie meine beiden Großen. Auch Eltern müssen lernen Kinder groß zu bekommen. Und wie sehr kann ich heute die Sorgen meiner Eltern nachempfinden.
Puh. 

 

An die Engel meiner erwachsenen Kinder

Ich spreche mit den Engeln meiner erwachsenen Kinder:
Begleitet ihr sie immer noch?
Tragt ihr ihre Wünsche in euren Händen?
Wisst ihr etwas von ihrer kampferfüllten Einsamkeit?
Und wenn sie euch und das Leben verneinen,
wendet ihr euch ab und weint,
oder bleibt ihr bei ihnen?
Sie brauchen euch,
mehr noch als damals, als sie klein waren,
sie brauchen euch verzweifelt.
Die Jugend ist die schwerste Zeit.
Alles soll von eigener Hand geschehen,
man muss sich freikämpfen,
alles selbst durchdenken,
und von Engeln will man nichts wissen.
O Engel meiner erwachsenen Kinder!
Eine Mutter darf nicht länger eingreifen, aber ihr dürft.
Eine Mutter kann nicht länger Ratschläge geben,
aber eure Weisheit kommt von Gott.
Bleibt bei meinen erwachsenen Kindern, ihr Engel!
Helft ihnen, durch das Dickicht zu wandern
und den richtigen Weg zu finden,
ihren eigenen Weg!

Aus dem Schwedischen

Namaste

1 Kommentar:

Die Fadenwirkerin hat gesagt…

Hallo Kirsten,

ich schicke Dir mal ganz viele gute Gedanken. Ich glaube, Du kannst sie gerade gut gebrauchen.

LG von Juliane