Inselzauber

Freitag, 4. November 2011

Wer rennt so spät durch Nacht und Wald ....

Inspiriert von der schönen Deko aus Doris Blog "Mamas Kram" habe ich heute meinen Mann gebeten mit mir in den Wald zu gehen um Tannenzapfen zu besorgen.

Da ich eine praktisch denkende Frau bin wollte ich das in den 1 1/2 Std. erledigen in denen drei meiner Kinder unterwegs waren. Wir haben uns also bewaffnet mit einem Korb, drei Stirnlampen und einer Gartenschere den nächsten Wald gesucht (es war schon 17.45 Uhr und stockdunkel).
Im Dunkeln und aus der Ferne zu erkennen wo die Nadelgehölzer stehen, die uns die schönsten Tannenzapfen zur Verfügung stellen war schon ein Erlebnis. Also haben wir zu den Stirnlampen noch das Auto mit seinen Scheinwerfern genutzt. Der alte Mann und der Pubertist zogen mit den Lampen (stellt Euch einen 1,88 m großen Pubertisten mit 2 !!! Lichtern am Kopf vor - he nicht lachen) ins Dickicht ein und ich stand feige am Auto und habe mich alle paar Minuten umgeschaut ob mich einer überfallen will.
Bis auf drei Tannenzapfen waren die beiden leider erfolglos. Irgendwie was das aber unwichtig, denn wir hatten Spaß.
Zurück im Auto entwickelten wir einen Schlachtplan wo Kiefern zu finden seien, die die schönsten Zapfen hergeben. Achtung - die Gedankengänge reichten bis zur typischen Pflanzzeit in den 80er Jahren zurück und der Idee in Vorgärten von alten Häusern zu wildern.

Und, was soll ich Euch sagen: Auf dem Weg die drei Kids wieder abzuholen stand doch am Wegesrand plötzlich eine Kiefer. 
Artig habe ich bei dem Besitzer geklingelt und der hat mir freudestrahlend erlaubt alle Zapfen zu sammeln. Unter allen Büschen, neben allen Spinnen (hei der Pubertist konnte schnell springen als er die großen Spinnen am Allerwertesten hatte) und selbst im Bioeimer haben wir die schönsten Tannenzapfen gefunden.

Mit einer ausgesprochen guten Ausbeute und jeder Menge guter Laune haben wir den Abend beschlossen.

Namaste

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